Bonin: Anthropic nimmt anderen etwas weg
Der geplante Börsengang des KI-Giganten Anthropic mit einem Volumen von 1,5 Billionen Dollar steht in Konkurrenz zu Aktien bzw. Anleihen anderer, wie dem Staat, die weniger versprechen. „Die nehmen anderen was weg“, hob IHS-Chef Holger Bonin im Klub der Wirtschaftspublizisten hervor. Die mit KI verbundenen Risiken seien sehr massiv, sollte sich das damit verbundene Produktivitätsversprechen nicht so stark materialisieren wie erwartet. Unternehmen rät der Wirtschaftsforscher, Strategien zur Anwendung von KI zu entwickeln, um ihre Produktivität zu steigern. Einmal mehr sprach sich Bonin dafür aus, Kindern von Migranten, die schon jahrelang im Land leben, bei der Geburt automatisch die österreichische Staatsbürgerschaft zu verleihen. In Deutschland, wo dies seit 2000 praktiziert wird, haben diese „naturalisierten“ Kinder eine um 12% höhere Wahrscheinlichkeit, ein Abitur zu machen. Zudem ist ihre Kriminalitätsrate um 70% gesunken.






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